WICHTIGE AKTUELLE HINWEISE


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BITTE KEINE KREBSUNTERSUCHUNGEN UND OP’s WEGEN CORONA VERSCHIEBEN! KREBS WARTET NICHT!

Die Charite Berlin beteiligt sich an einer extrem wichtigen Kampagne. Deshalb leite ich Euch heute diese Botschaft weiter:


AKTUELLER HINWEIS: BITTE UNBEDINGT DIE RUBRIK „TERMINE“ ANKLICKEN!


Über uns

Organisation

Wir sind eine gemeinnützige Selbsthilfegruppe und im Dachverband BPS (Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. in Bonn) organisiert. Der BPS steht unter der Schirmherrschaft der „Stiftung Deutsche Krebshilfe“.

Prostatakrebs – was nun?

Die Diagnose Prostatakrebs löst in der Regel große Verunsicherung bei den Betroffenen aus. Leider haben die behandelnden Ärzte oft zu wenig Zeit, all die Fragen zu beantworten und Zweifel zu zerstreuen, denen man sich plötzlich gegenüber sieht. Aufklärung und umfassende Information ist jetzt besonders wichtig. Denn erst, wenn Sie über genügend Informationen verfügen, können Sie kompetent und eigenverantwortlich über die Wahl und Gestaltung Ihrer Therapie mit entscheiden.

Gemeinsam sind wir stark

Ein weiterer Grund für den Besuch einer Selbsthilfegruppe ist, dass Sie beim Kampf gegen den Krebs Unterstützung und sozialen Rückhalt brauchen. Gespräche mit anderen Betroffenen können dabei eine große Hilfe sein. Im Kreise unserer Selbsthilfegruppe können Sie offen über Ihre Krankheit sowie alle damit zusammenhängenden Sorgen und Nöte sprechen. Durch die psychische Unterstützung anderer Betroffener können Sie Kraft und Zuversicht (zurück-) gewinnen.

Das erwartet Sie bei unseren Treffen:

  • offenes Gruppengespräch
  • Erfahrungsaustausch
  • Arztvorträge


Unterstützen Sie uns durch Spenden auf unser gemeinnütziges Spendenkonto mit Spendenquittung für Ihren Steuerausgleich:

  • Deutsche Skatbank
  • IBAN: DE54 8306 5408 0004 1957 79
  • BIC: GENO DEF1 SLR

Lassen Sie uns gemeinsam von Ihren und unseren Erfahrungen lernen und voneinander profitieren!

Termine

WICHTIGE AKTUELLE HINWEISE:

Nächstes Gruppentreffen am 24. August 2021 von 14 bis 16 Uhr mit Herrn Prof. Schlomm in der Charité, Campus Benjamin Franklin, Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin in der „blauen Grotte“ im Erdgeschoss

„Denkanstöße Informationsveranstaltung – Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten“ am 01.09.2021 um 18 Uhr im Vivantes Humboldt-Klinikum, Am Nordgraben 2 (Raum: Bibliothek) – Referenten sind der Rechtsanwalt Herr Bultmann und der Steuerberater Herr Hölscher. Bei dieser Veranstaltung geht es auch um Erbschaftssteuer, digitales Erbe sowie um die sichere Aufbewahrung von Kennwörtern und Dokumenten. Selbstverständlich sind auch Eure Partnerinnen und Partner recht herzlich eingeladen. Allerdings dürfen wegen der Pandemie bedingten Einschränkungen nur max. 43 Personen daran teilnehmen. Da ich auch alle anderen Berliner Gruppen einladen werde, bitte ich schnellstmöglich um verbindliche Teilnahmebestätigung – entweder per E-Mail, WhatsApp oder telefonisch / frei nach dem Motto „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Bitte bei kurzfristigen Absagen unbedingt Bescheid geben, damit die Plätze nicht unnötig blockiert werden. Im Krankenhaus müssen unbedingt FFP2-Masken getragen werden. Ich hoffe auf zahlreiche Beteiligung, da ich das Honorar gegenüber dem BPS sowie der Gesetzlichen Krankenkasse AOK vertreten muss. 


Zeit und Ort unserer regulären Gruppentreffen

Wann:

jeden 1. Mittwoch im Monat 18-20 Uhr (ist der 1. Mittwoch ein Feiertag, dann treffen wir uns am 2. Mittwoch)

Wo:

Vivantes Humboldt-Klinikum
  • im Vivantes Humboldt-Klinikum, 1. OG, Raum 3302
  • Am Nordgraben 2, 13509 Berlin

Anfahrt:

  • mit der U8 bis Haltestelle „Rathaus Reinickendorf“, 15 Gehminuten entfernt
  • ab Rathaus Reinickendorf mit dem BUS 220 bis Haltestelle „Humboldt-Klinikum“
  • ab U-Bhf Alt-Tegel oder ab S-Bhf Tegel mit dem Bus 124 bis Haltestelle „Gorkistraße/Am Nordgraben“, 8 Gehminuten entfernt

Weitere Termine unserer BPS-Partnergruppen in Berlin finden Sie unter folgendem Link:

Bisherige Veranstaltungen und Vorträge unserer Selbsthilfegruppe:

Berliner Selbsthilfegruppen besuchen gemeinsam ein Zentrum für Strahlentherapie

In Zeiten von Corona ist es ja bekanntlich extrem schwer, die so notwendigen Präsenztreffen abzuhalten – geschweige denn, Veranstaltungen durchzuführen. Umso stolzer können wir darauf sein, dass es uns unter Federführung der SHG Berlin-Nord gelungen ist, am 15.09.2020 gemeinsam mit allen Berliner Selbsthilfegruppen – insgesamt waren wir 30 Teilnehmer – einen Vortrag mit Fragerunde sowie anschließender Führung durch das Diagnostisch Therapeutische Zentrum in Berlin-Friedrichshain (kurz: DTZ) zu organisieren. Selbstverständlich wurden während der gesamten Veranstaltung die uns inzwischen allen bekannten AHA-Regeln (Abstand-Hygiene-Atemschutz) eingehalten. Zusätzlich haben wir am Eingang mit einem Stirnthermometer Fieber gemessen und jeder Teilnehmer musste ein Kontaktformular und Erklärung zum Haftungsausschluss bezüglich Corona-Infektionsgefahr ausfüllen. Das DTZ Berlin bietet neben einem umfangreichen Spektrum an hochmodernen bildgebenden Verfahren auch eine breite Palette therapeutischer Maßnahmen, zu denen insbesondere die Radionuklid-, Brachy- und Strahlentherapie gehören. Die Vorträge sowie die Führung unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. med. W. Mohnike waren hochinteressant. Bei einem kleinen Imbiss erfuhren wir während der Präsentation, wie zielgenau und schonend man heutzutage bestrahlen kann. Uns wurde erläutert, was PET/CT und PET/MRT ist, welche Tracer man verwendet und wann man welches Gerät bevorzugt. Die Führung durch den 7 m tiefen Keller war einfach beeindruckend. Hier stehen gut abgeschirmt die Millionen teuren Geräte. Am wichtigsten für alle Betroffenen war jedoch die Aussage, dass die Kosten für die PET/CT inzwischen von allen gesetzlichen Krankenkassen und nicht nur von der Techniker Krankenkasse übernommen werden sofern ein relevanter und dokumentierter Grund dafür vorliegt. Dieser Bericht soll alle SHG’s dazu ermutigen, unter Einhaltung der AHA-Regeln ähnliche Veranstaltungen durchzuführen und zu besonderen Vorträgen oder Events auch öfter mal Gruppen aus der Nachbarregion einzuladen. Denn nur gemeinsam sind wir stark!

Ernährungsberaterin bei SHG Berlin-Nord

Es gibt in Deutschland nur ganz wenige Ernährungsberater*innen speziell für Krebserkrankungen. Deshalb sind wir besonders stolz darauf, dass es uns gelungen ist, die renommierte und inzwischen pensionierte Ernährungsberaterin Elfriede Sommerfeld für einen Vortrag am 7. Juli 2021 zu gewinnen. Treffpunkt war ein Gartenlokal in Berlin-Tegel – selbstverständlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. Die Beteiligung war erwartungsgemäß hoch. Frau Sommerfeld wies darauf hin, dass bei Krebserkrankungen immer eine ganzheitliche Betrachtung wichtig sei. Beispielsweise sei es ratsam, regelmäßig einen großen Darmcheck (Entzündungsmarker, Bakterien, Gallensäure, Pilze) durchführen zu lassen. Es bringt beispielsweise überhaupt nichts, bestimmte Vitamine einzunehmen, wenn der Stoffwechsel nicht richtig funktioniert. Eine derartige Untersuchung kann man am besten vom Onkologen oder Proktologen verordnen lassen. Auch ein großes Blutbild (Spurenelemente, Vitaminmangel, Vitalstoffmangel, Mineralstoffmangel, Nierenwerte, Leberwerte, Schilddrüsenwerte) sei in diesem Zusammenhang empfohlen. Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist unbedingt ein IgG/IgG4-Test (nicht auf Sofort- sondern auf Spätreaktionen!) anzuraten. Dieser Test gibt z.B. Aufschluss über Intoleranzen auf Nahrungsmittelzusatzstoffe sowie über Intoleranzen auf Medikamente, chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut sowie auf Entzündungsprozesse. Wie bekannt ist, ernähren sich Tumorzellen von Kohlehydraten. Also sollte man möglichst alle Kohlenhydrate wie z.B. Zucker, Kartoffeln, Nudeln, Brot und Weizenmehlerzeugnisse meiden. Auch rotes Fleisch und Milchprodukte sollten an Prostatakrebs erkrankte möglichst meiden. Als Ersatz sind hier Hafermilch, Reismilch, Kokosmilch, Mandelmilch und Sojaprodukte zu nennen. Als Getränke eignen sich am besten stilles Wasser, selbst zubereitete Smoothies und grüner Tee – selbst gegen alkoholfreien Rotwein in Maßen sei nichts einzuwenden. Wenn Krebszellen ausschließlich Fett und Eiweiß bekommen, können sie sich nicht weiter vermehren. Gesunde Eiweiße sind in Fisch, Geflügel, Hülsenfrüchten, Quinoa, Nüssen, Tofu und Bohnen enthalten. Zusätzlich kann man Eiweißpulver von Reis, Hanf, Erbsen und Lupinen verwenden. Als Ersatz für Zucker kann man Stevia oder Birkenzucker verwenden. Selen sei wichtig bei Prostatakrebs und das erreicht man durch drei Paranüsse täglich. Bei Fetten sollte man auf gute pflanzliche Fette wie Oliven-, Hanf-, Kokos- oder Rapsöl achten – selbstverständlich alles nur in Bio-Qualität. Morgens empfiehlt Frau Sommerfeld die Gabe von einem Teelöffel Kreuzkümmel- oder Kürbiskernöl in bester Bio-Qualität. Auch Vitamine und Spurenelemente dürfen in keinem Fall vernachlässigt werden. Allerdings sollte hoch dosiertes Vitamin D nur zusammen mit Vitamin K2 eingenommen werden. Aber Achtung: Während einer Chemotherapie dürfen die Vitamine A und C sowie Curcuma nicht gegeben werden. Vitamin D unterstützt die Mineralisierung und Aushärtung des Knochens. Die Aufnahme von Calcium in den Körper erfolgt im Darm. Durch zusätzliche Gabe von Vitamin D wird die Aufnahmerate von Calcium deutlich verbessert. Das Coenzym Q10 sei wichtig für den Stoffwechselaufbau und für Herz/Kreislauf. Eine natürliche Aufbausubstanz ist Curcuma in medizinisch aufbereiteter Form. Vitaminbomben sind Beerenobst – am besten schon zum Frühstück mit Haferflocken, Kürbiskernen, Leinsamen, Sprossen, Nüssen und Soja-Joghurt. Auch Phytoöstrogene sind wichtig. Zu den positiven Funktionen der Phytoöstrogene gehört ihre Krebs vorbeugende, antioxidative und das Immunsystem unterstützende Wirkung. Enthalten sind sie z.B. in Granatapfel, Tomatenkonzentrat, Paprika oder Hagebutte. Polyphenole wirken im Körper als Antioxidantien. Diese sekundären Pflanzenstoffe sollen Herzinfarkte und Krebserkrankungen vermeiden. Sie sind enthalten in Gewürzen wie Nelken, Sternanis, Pfefferminze aber auch in dunkler Schokolade mit min. 85 % Kakaoanteil und Kaffee (ohne Milch!). Dieser Bericht soll als Anregung diesen, auch mal andere Bereiche wie Sport und Ernährung in die Vorträge der Selbsthilfegruppen aufzunehmen. Es lohnt sich durchaus, über eine sukzessive Ernährungsumstellung nachzudenken.

Kontakt

Treten Sie mit uns in Kontakt:

  • Vivantes Humboldt-Klinikum
  • Prostata Selbsthilfegruppe BERLIN-NORD
  • Am Nordgraben 2
  • 13509 Berlin
  • E-Mail: klaus.k (at) prostatakrebs-selbsthilfegruppe-berlin.de
  • Telefon mobil: 0176 51132869

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